Protarget AG als Unternehmen des Monats ausgezeichnet

Eine namhaft besetzte Jury des Vereins Rheinisches Schaufenster hat das Kölner Technologieunternehmen Protarget AG zum Unternehmen des Monats Februar 2016 gekürt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, der Öffentlichkeit wissenschaftliche und wirtschaftliche Aktivitäten von Unternehmen und Institutionen näherzubringen, die zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Metropolregion Rheinland sowie deutschlandweit beitragen.

Jeden Monat wird daher ein Unternehmen ausgezeichnet, das beispielhaft für verantwortungsvolles Handeln, gesellschaftliches Engagement und innovative Ideen sowie Produkte steht. „Die Protarget AG hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Herstellung von Solarthermie-Anlagen und dem optimierten Einsatz der CSP-Technologie (Concentrated Solar Power) die Entwicklung des Energiemarktes in sonnenreichen Ländern voranzutreiben. Dieses Leitmotiv entstand durch die Überzeugung der Gründer Martin Scheuerer und John Mitchell, mit Hilfe des Baukasten-Prinzips eine wirtschaftlich attraktive Alternative zur konventionellen Energieerzeugung schaffen zu können. (…) Auf dem Weg zum Durchbruch verlor die Protarget AG die angestrebte Qualität zu keiner Zeit aus den Augen. Ein selbsterklärtes Ziel war es zu jeder Zeit, das Siegel „Made in Germany“ aufweisen zu können. Technologie und Komponenten stammen in Folge dessen aus Deutschland. Ihre internationale Erfahrung und das technische Know-how teilt die Protarget mittlerweile auch mit anderen Unternehmen in der Region und bietet als Protarget Industrial Services, Engineering Dienstleistungen in den Bereichen: Energieerzeugung, Anlagen-und Prototypenbau sowie als Schweißfachbetrieb erfolgreich an. Entstanden ist eine rheinische Revolution in der Solarindustrie, möglich gemacht durch den stetigen Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“, heißt es in der Begründung der Jury. Dem Gremium gehören unter anderem Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin der IHK Köln im Bereich Innovation und Umwelt, Udo Wendt, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutsche Bank AG (Köln/Bonn/Aachen), Künstler HA Schult, Fritz Schramma, Oberbürgermeister a.D. der Stadt Köln, und Prof. Dr. Margot Ruschitzka (Technische Hochschule Köln) an.

Martin Scheuerer, Kaufmännischer Vorstand der Protarget AG, freute sich über die Auszeichnung: „Wir sind stolz darauf, mit unserem technologischen Ansatz auf derartige Resonanz in unserer Region zu stoßen, sehen in der Auszeichnung aber auch die Verpflichtung, weiterhin Innovation und Technik in unserem Unternehmen voranzutreiben.“

Protarget AG nutzt Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz zum regen Austausch

Am Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt nahm mit Martin Scheuerer der Kaufmännische Vorstand des Kölner Technologieunternehmens Protarget AG teil. Er war damit einer von insgesamt 1100 Gästen aus Großunternehmen, mittelständischen Firmen und Start-ups, die gekommen waren, um sich untereinander sowie mit den rund 230 Diplomaten deutscher Auslandsvertretungen auszutauschen. Das Motto dieser größten jährlich stattfindenden Veranstaltung im Auswärtigen Amt lautete: „Kräfteverschiebung in der Globalisierung: den Wandel gestalten.“

Der deutsche Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier eröffnete die 15. Auflage der Zusammenkunft und betonte, „dass der Austausch zwischen Außenpolitik und Wirtschaft immer mehr zu einer drängenden Notwendigkeit wird“. Bei der gerechten Gestaltung der internationalen Ordnung sei auch die Wirtschaft gefragt. Steinmeier sieht deutsche Unternehmen als positives Beispiel: es sei für sie selbstverständlich, „dass es auf ausländischen Märkten nicht auf die kurzfristige Ausbeutung von Ressourcen, sondern auf langfristig angelegte Investitionen“ ankomme. Diesem Ziel fühlt sich auch die Protarget AG verpflichtet. „Unser Konzept und unsere Technologie für den Bau und Betrieb von Solarkraftwerken ermöglicht es Ländern und Regionen, ihre Energieversorgung ressourcenschonend und konkurrenzfähig sicherzustellen“, erklärte Scheuerer.

Im Laufe des Wirtschaftstages fanden 14 Foren und Workshops zu Themen wie  „Beyond Brexit“, „Chancen und Risiken für die deutsche Wirtschaft in Lateinamerika“ oder „Zwischen Wettbewerb und Zusammenarbeit: Deutschland und China auf globalen Märkten“ statt. Auch die transatlantischen Beziehungen standen auf der Agenda.